Milchhof Berlin

Milchhof Berlin

1898 gab es in Weißensee 35 Abmelkbetriebe („Molker"), die um 1900 täglich etwa 1500 Liter Milch in die Stadt Berlin liefern konnten. 1900 jedoch setzte eine Handelsauseinandersetzung um den Markt Berlin zwischen dem städtischen Milchhandel und ländlichen Produzenten (-1907) ein, der „Milchkrieg". Zu DDR Zeiten enstand der VEB Milchhof Berlin für die Milchversorgung in Ost Berlin.

SS Brotfabrik

SS Brotfabrik

Im Jahre 1941 begann erstmals die Produktion in der Brotfabrik Sachsenhausen, die das Hauptlager und alle Bereiche der SS bis nach Berlin, aber auch zivile Kunden mit Brot und Backwaren belieferte. Die SS gab Ende April 1945 das Klinkerwerk und somit auch die Backfabrik auf und im Jahre 1946 wird die Bäckerei wieder in Betrieb genommen und das Gelände geht dann 1951 an die Stadt Oranienburg (Konsum Backwarenkombinat Potsdam) über.

Eisfabrik AG

Eisfabrik AG

Am 2. September 1872 wurde die Norddeutsche Eiswerke AG durch Carl Bolle gegründet und sämtliche Bolle-Eiswerke gingen in deren Besitz über. Bolle erwarb das Spreegrundstück an der Köpenicker Straße am alten Berliner Holzmarkt im Jahr 1893 und begann dort 1896 mit der Errichtung einer kleinen Eisfabrik mit Wohn- und Kontorhaus. Hier wurde seit 1896 künstliches Eis produziert, seit 1914 mit einer Eismaschine der Firma Linde AG Stangeneis, was für die wachsende Stadt Berlin von großer Bedeutung war.

Fleischkombinat

Fleischkombinat

Der Zustand des Betriebes wo einst mal Feinkostware produziert wurde, ist im Laufe der Jahre stark randaliert, besprüht und mit Müll in Mitleidenschaft gezogen worden. Zu erkennen sind Reste der Waage an der Anlieferung, Räucherkammern im 1. Stock und die zugehörigen 2 mal drei Öfen darunter und Kühlräume mit Transportvorrichtung. Hergestellt wurde hier vornehmlich Würste, Geräuchertes, fertig gewürzte Fleischwaren und Pasteten.

Zuckerwarenfabrik

Zuckerwarenfabrik

1908 hatte sich die Deutsch-Amerikanische Zuckerwarenfabrik Georg Lembke an der damaligen Berliner Straße angesiedelt. Anfang der 1950er Jahre enteignet, firmierte der Betrieb bis 1963 unter dem Namen VEB Pralina. Nach der Wende 1989 produzierte man Eisenbahn-Signaltechnik. Im Jahr 1908 wurde das Gebäude nach Plänen des Friedenauer Baumeisters Karl Eitner im Auftrag des Süßwarenproduzenten Georg Lembke errichtet. Es trug die Adresse Berliner Straße 83/84. Bis 1928 ließ der Fabrikbesitzer mehrfach Erweiterungsbauten vornehmen, weil die Nachfrage nach den Zuckererzeugnissen stetig gestiegen war. Die Ergänzungen stammten von den Architekten Otto Besse, Joseph Fränkel und Karl Stodieck und umfassten Wirtschaftsgebäude.

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