Wäschereibetrieb

Wäschereibetrieb

Die Wäscherei war ein Betrieb der VEB Rewatex und unterstand der kommunalen/örtlichen Versorgungswirtschaft (VEB KWV) und wurde in dieser Zeit speziell mit Maschinen zur Bearbeitung von hauptsächlich Haushaltsfertigwäsche ausgestattet. Damit vollzog sich der Wandel der Aufträge von der anfänglichen und ausschließlichen Feuchtwäschebearbeitung bis hin zur so genannten schrankfertigen Wäsche. Nach der deutschen Einheit wurde der Betriebsteil Textilreinigung gemäß Spaltungsgesetz der Treuhandanstalt wieder zu einer eigenständigen Wirtschaftseinheit.

Rewatex AG

Rewatex AG

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schering 1946 zuerst unter Treuhandschaft gestellt und 1949 aufgespalten. Der in Spindlersfeld in der sowjetischen Besatzungszone liegende Teil wurde enteignet und firmierte seit 1953 als VEB Blütenweiß (im Volksmund VEB Edelgrau) und ab 1961 als VEB Vereinigte Wäschereien Berlin Rewatex (kurz VEB Rewatex). Am 1. Juli 1981 schloss sich das Spindlersfelder Werk aufgrund eines Beschlusses des Sekretariats des Zentralkomitees der SED vom Februar 1981 mit einem Werk in Berlin-Buch zusammen und beide firmierten fortan als VEB Kombinat Rewatex Berlin.

Koswig Tuchfabrik

Koswig Tuchfabrik

Finsterwalde wuchs mit der Tuchindustrie vom idyllischen Ort zu einer wichtigen Manufakturenstadt in der Lausitz. Am Standort Brunnenstraße wurden 1886 die ersten Bauten der einzigen koswigschen Volltuchfabrik in der Region errichtet. Nach der Enteignung 1945 war Fabrik als VEB Feintuch Finsterwalde weitergeführt worden.

Herrenbekleidung

Herrenbekleidung

Im Jahre 1907 wurde auf einem Gelände nahe der Normannenstraße und der Möllendorffstraße ein Textilbetrieb errichtet. In den Folgejahren erfolgte eine Vergrößerung der Produktionspalette um industrielle Herrenoberbekleidung und eine umfangreiche bauliche Erweiterung mit den damals typischen Fassaden mit glasierten Klinkern in den Farben weiß mit grünen Schmuckelementen. Ein sechsstöckiger Block mit großem Innenhof und einem eigenen Heizhaus wurde errichtet. Viele hundert Menschen fanden hier Arbeit. Im Herbst 1945 wurde die in Berlin-Lichtenberg ansässige Herrenbekleidungsfabrik Beha GmbH von der sowjetischen Militärverwaltung beschlagnahmt und bis 1946 durch sie verwaltet.

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