KdF-Seebad Prora

KdF-Seebad Prora

Das Seebad Prora ist ein zwischen 1935 und 1939 geplantes und zum Teil auch errichtetes Seebad auf Rügen, das als Ortsteil zu Binz gehört. Die für das Seebad Prora benötigten Flächen wurden durch die KdF-Organisation bereits 1935 von Malte von Putbus erworben und liegt auf der Ostseeinsel Rügen zwischen den Orten Sassnitz und Binz an der Prorer Wiek, einer weitläufigen Meeresbucht, auf der so genannten Schmalen Heide (mit der Prora, einer bewaldeten Hügelkette), die den Kleinen Jasmunder Bodden vom Prorer Wiek der Ostsee trennt.

Halbinsel Wustrow

Halbinsel Wustrow

1273 erstmals im Stadtbuch von Wismar erwähnt, war die Halbinsel bis Anfang der 1930er-Jahre ein landwirtschaftliches Gut in den Händen zahlreicher Besitzer. Das Areal wird von Nordost nach Südwest in drei Zonen gegliedert. Gleich hinter dem Damm beginnt der rund 100 Hektar große und bebaute Teil der früheren Wohnsiedlung Rerik-West und der militärischen Zweckbauten. Dieser Teil ist abgesperrt und der Zugang untersagt, den Warnschildern zufolge wegen Gefährdung durch verbliebene Munition.

Schwerbelastungskörper

Schwerbelastungskörper

Im Jahr 1941 bis 1942 wurde in unmittelarer Nähe zu dem geplanten Triumphbogen (Germania) ein technisches Bauwerk errichtet, das die Tragfähigkeit des Baugrundes für diesen Monumentalbau auf der Nord-Süd Achse prüfen sollte. Der so genannte Schwerbelastungskörper, ein zylindrischer Druckkörper aus massiven Beton, hat einen Durchmesser von 21 Metern. Er reicht 14 Meter in die Höhe und 18 Meter in die Tiefe. Bei seinen Bau wurden französische Zwangsarbeiter eingesetzt.

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