U-Bahnhof Oranienplatz

U-Bahnhof Oranienplatz

Die Stadt Berlin entschied sich 1927 für eine Strecke über den Moritzplatz, aufgrund der besseren Verkehrsanbindung im Straßenbahnnetz. Nachträglich wurde ein eingleisiger Tunnel von der Heinrich-Heine-Straße bis zum Alfred-Döblin-Platz zum Rohbau errichtet. 1942 wurde er zum Luftschutzraum umgebaut. Im Bahnhofsrohbau richtete die Bewag eine Schaltstation ein, die dort bis 1988 bestand.

Fußgängertunnel Alexanderplatz

Fußgängertunnel Alexanderplatz

Die historische Mitte Berlins sollte zu einem sozialistisch geprägten Stadtzentrum umgestaltet werden. Dazu wurden 1968 mehrere Fußgängertunnel errichtet. Die größte Anlage befand sich östlich vom U-Bahnhof Alexanderplatz, zu dem es einen direkten Zugang gab. Dieser unterquerte den Autotunnel Grunerstraße (an dieser Stelle waren sogar zwei Rolltreppen eingebaut) und führte vom Alexanderplatz hinüber zum ehemaligen "Haus des Reisens" und unter der Karl-Marx-Allee hindurch.

Achsenkreuz

Achsenkreuz

Die Planungen für Berlin, die ab 1935 bis 1943 erarbeitet wurden, sahen ein Kreuz von zwei breiten Verkehrsachsen vor, die vom Autobahnring durch die Innenstadt wieder zum Autobahnring führen sollten. Anfänglich zwei, später vier Ringe sollten den Verkehr von den Achsen in die Stadtfläche verteilen. An dem Schnittpunkt der Monumentalachsen sollte die „Große Halle" als zentrale Versammlungsstätte liegen. Insbesondere die Nord-Süd-Achse sollte als Prachtstraße ausgebaut werden. Als Ersatz für die wegfallenden Flächen in der Innenstadt sollten unter anderem im Grunewald eine neue Hochschulstadt sowie im Osten und Süden Berlins völlig neue Stadtteile entstehen.

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