Wednesday, 22 November 2017

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Sporthotel und Kongresszentrum

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Folgende Dokumente stehen als PDF zur Verfügung:

icon_pfeil_rechtsEinrichtungsvarianten

icon_pfeil_rechtsAnsichten

icon_pfeil_rechtsEmpfangshalle

icon_pfeil_rechtsVersorgungsanforderung Paedagogenkongress

icon_pfeil_rechtsSockelgeschoss

icon_pfeil_rechts1.Obergeschoss

icon_pfeil_rechts2.Obergeschoss

icon_pfeil_rechtsGrundriss Sporthotel

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Der einstige DDR-Vorzeigebau steht seit mehr als zehn Jahren leer. Die Berliner Niederlassung TLG Immobilien sind die Eigentümer von dem 6,3 Hektar großen Rand-Grundstückes des Sportforums. 2002 plante eine Unternehmensgruppe ein hochkarätiges Ensemble mit Mehrzweck- und Tennishallen, Badminton-, Bowling- und Squash-Anlagen, Fitness-Center und Restaurants. Kosten: 50 Millionen Euro. Das Unternehmen Leicher GmbH & Co Beteiligungs-KG Bernau ging dieser Zeit in die Insolvenz. Berlin gehören seit 1998 die übrigen knapp 50 Hektar des Sportforum-Geländes, darunter alle 25 Sportstätten. Seit der Wende flossen schon fast 100 Millionen Euro in die Sanierung des von Europas größtem Sport- und Trainingszentrum, für das 1954 Baubeginn war.

Der SC Dynamo Berlin war ein DDR-Sportclub, der von 1954 bis 1991 existierte. Er war ein Zentrum leistungssportlicher Förderung der Sportvereinigung Dynamo (Sportvereinigung des Ministeriums des Innern/Polizei und des Ministeriums für Staatssicherheit). Der SC Dynamo Berlin nutzte einen großzügigen, noch heute existierenden Sportkomplex in Berlin-Alt-Hohenschönhausen, das sogenannte Sportforum (auch Dynamo-Sportforum) mit Leichtathletikstadion, Turnhallen, Schwimmhalle, Rollschuhbahn, Eishockeyhalle, Eisschnelllaufbahn, und Radrennbahn.

In den Jahren 2007-2008 diente die Anlage als Filmkulisse für die Sat1 Serie "GSG 9 - Ihr Einsatz ist ihr Leben", welche aus 25 Episoden a 2 Staffeln bestand. Aufgrund niedriger Quoten wurde die Serie schnell eingestellt. Das Bundeseinsatzkommando - kurz BEK - ist die in der 1. Staffel der TV-Serie etwas merkwürdigerweise aufgetauchte Kommandoeinheit der Bundespolizei und damit der fiktive, bundespolizeiliche Gegenpart zum Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr. Für die Dreharbeiten wurde das alte Kongresszentrum am Weißenseer Weg umgebaut und diente in der Serie als das Lagezentrum der "GSG "9.

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Wachregiment „Feliks Dzierzynski“ Kommando 3

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Das Wachregiment „Feliks Dzierzynski" war ein paramilitärischer Verband und Teil der Bewaffneten Organe der DDR. Es wurde im November 1954 gegründet und unterstand dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR. Benannt war es nach Felix Edmundowitsch Dserschinski, dem Gründer der sowjetrussischen Geheimpolizei Tscheka.

Das Anfang 1951 entstandene Wachbataillon A beim MfS war an der Niederschlagung des Aufstands vom 17. Juni 1953 beteiligt. Das Wachregiment als militärischer Arm des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR wurde dann im November 1954 aufgestellt. Der Stab war in Berlin-Adlershof untergebracht. Einheiten des Wachregiments sicherten unter anderem den Mauerbau in Berlin 1961. Im Jahr 1967 erhielt das Wachregiment den Namen Feliks Dzierzynski. Seit Mitte der 1980er Jahre unterstand das Wachregiment direkt der Arbeitsgruppe des Ministers Erich Mielke. Dem Wachregiment unterstanden 1989 mehr als 11.000 Mann. Es wurde nach der Wende in der DDR Anfang 1990 aufgelöst.

Die Aufgaben umfassten vor allem den militärisch-operativen Wach- und Sicherungsdienst (MOWSD) an Staats- und Parteieinrichtungen auf dem Gebiet Ost-Berlins und Umgebung. In den Bezirksstädten der DDR wurde dieser Auftrag von kleineren Wach- und Sicherungseinheiten (WSE) durchgeführt. Diese WSE hatten ihre Dienstobjekte üblicherweise auf dem Gelände der jeweiligen Bezirksverwaltung des MfS. Das Wachregiment bildete auch die operativ-militärische Reserve der Regierung zur Sicherung der öffentlichen Ordnung und der Regierung.

Weitere Aufgaben waren:

* Sicherung von Großveranstaltungen (auch in Zivil).

* Sicherung der Wandlitzer Waldsiedlung (Wohnobjekt der Partei- und Staatsführung)

* Sicherung besonderer militärischer Anlagen (Führungseinrichtungen/Bunker), z. B. Kommando 4

* Bau der Bunkeranlagen (z. B. Objekt 5001 und 5005) durch das Baubataillon des Kommandos 4

* Sicherung und Bewachung von Bauplätzen und Anlagen des Ministeriums innerhalb und außerhalb von Berlin (DE87)

* Spezielle Einheiten von Gruppen- bis Kompaniestärke unterstützten auch andere Hauptabteilungen des MfS in diversen Bereichen (z. B. Ehrenkompanie (28. und 29. MSK im 10. MSB), Übernahme spezieller Sicherungsmaßnahmen, Transportschutz, Ministerreserve (jeweils Kommando A und/oder 30. Mot.-Schützen Kompanie (MSK) im 10. Mot.-Schützen Bataillon (MSB)) Hundestaffel).

Gliederung

Die Unterteilung war in Kommandos gegliedert (Stand 1980 bis 1989)

* Kommando 1 – Standort Adlershof, Standorte in den Bezirken

* Kommando 2 – Standort Erkner

* Kommando 3 – Standort Teupitz

* Kommando 4 – Standort in Eberswalde-Finow, später (Mitte der 80er-Jahre) in Erkner, Prenden und Biesenthal

* Kommando 5 – Standort bis 1982 Freienbrink dann Ahrensfelde

Kommando 3 Teupitz (TÜT) Schützenbataillon/ Gruppenführerschule/ Übungsplatz

Am Truppenübungsplatz Teupitz (TÜT) gab es folgende Einrichtungen:

* Kaserne

* Truppenübungsplatz

o Schießplatz I für praktische Ausbildung

o Schießplatz II für theoretische Ausbildung

o Sturmbahn

o Häuserkampfplatz I

o Häuserkampfplatz II

o Feldlager

o „Tabaksee" für SPW-Schwimmübungen

o Kfz-Lehrbahn mit Schulungsgebäude für SPW-Ausbildung

o Turnhalle

o Judohalle zur Kampfsportausbildung

o Sportplatz

o Munitionslager mit Hochspannungssicherungsanlage(HSA)

o Fuhrpark mit großen Hallen

o Mobilmachungspark im Munitionslager

o Unteroffiziersschule für Militärkraftfahrer und für Gruppenführer (GFAK)

o 1. und 2. GFAK für das Wachregiment, 3. GFAK für den Einsatz in den Wach- und Sicherungseinheiten der Bezirke. Unterbringung erfolgte in Baracken,

* Kultur- und Veranstaltungshaus

* Medpunkt (Poliklinik)

* Verkaufsstelle (MHO)

* Speisesaal und Kasernenküche (Offiziere und Mannschaften getrennt)

* Kfz.-Gruppenführer-und Militärkraftfahrerschule



Koswig Tuchfabrik

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Feintuchwerke Finsterwalde (F. F. Koswig Tuchfabrik / VEB Feintuch)

Finsterwalde wuchs mit der Tuchindustrie vom idyllischen Ort zu einer wichtigen Manufakturenstadt in der Lausitz. Am Standort Brunnenstraße wurden 1886 die ersten Bauten der einzigen koswigschen Volltuchfabrik in der Region errichtet. Nach der Enteignung 1945 war Fabrik als VEB Feintuch Finsterwalde weitergeführt worden. Nach der Übernahme der Tuchfabrik durch die Treuhandanstalt kam es jedoch bald zur Stilllegung der Produktion mit der Folge der Arbeitslosigkeit für zahlreiche Textilarbeiterinnen, dem Verkauf des Inventars ins Ausland und dem Leerstand der Bauten.

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Quelle: HTWK Leipzig Fakultät Bauwesen


Beobachtungsturm BT9

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Ein BT (Beobachtungsturm) war ein Wachturm der DDR-Grenztruppen.

Der Beobachtungsturm BT-9 erbaut ab 1975, als Ersatz für den windanfälligen Beobachtungsturm BT-11, welcher aus quadratischen Betonfertigteilen konstruiert wurde. Einsatzgebiet war vorwiegend die innerdeutschen Grenze, sowie i Objekte des MfS und der NVA . Seine Innenmaße betrugen 2,0 x 2,0 m (Breite, Länge) und besaßen eine Nettogrundfläche von 4 m².

Die Zugangstür zum Beobachtungsturm befand sich zur Objektseite bzw. an der Grenze in Richtung der ehemaligen DDR. Somit war nicht einsehbar ob ein Posten den Turm betrat oder verließ. Der kontrollierbare Zugang wurde vorher durch die Führungsstelle freigegeben und ist mit einem Kontakt versehen worden, welcher beim unbefugten Betreten Alarm auslöste. Versetzte Metallleitern führten über zwei bis drei Zwischenebenen aus geriffelten Stahlblechböden nach oben. Die mit zwei Hockern, Dienstbuch, Kartenmaterial, Kennzeichenverzeichnissen des BGS, Telefonanschluss zum Grenzmeldenetz, Heizungselement sowie einem Seil (zum Abseilen) ausgestattete Kanzel bot Platz für 4-5 Soldaten. Zum Betreten der Kanzel öffnete man eine aus Metall bestehende Luke. Auf dem betretbaren Dach war jeweils ein stationärer Scheinwerfer und ein Geländer montiert.


VEB Chemiefaserwerk "Friedrich Engels"

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Von erheblicher Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Premnitz' war insbesondere die seit 1915 hier angesiedelte Chemieindustrie, die später in das Eigentum der I.G. Farben überging. Während des Zweiten Weltkrieges mussten dort 1.200 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, die in sieben großen und mehreren kleinen Lagern untergebracht waren, Zwangsarbeit verrichten: in der Rüstungs- und Kohleproduktion, im „Havellager" der DAF und bei den I.G. Farben. Deren Werk wurde 1949 in einen Volkseigenen Betrieb umgewandelt und 1960 in VEB Chemiefaserwerk „Friedrich Engels" umbenannt. Im Zuge des Ausbaus der Chemiefaserindustrie in den 1950er- und 1960er-Jahren und der damit verbundenen Zunahme der Einwohnerzahlen entstanden neue Wohnviertel mit entsprechenden Versorgungseinrichtungen.

1990 wurde das Chemiefaserwerk privatisiert und unter erheblichen Umstrukturierungen in die „Märkische Faser AG" umgewandelt.

Stilllegung und Demontage veralteter Anlagen:

Aktivkohle (Inbetriebnahme 1935)

DEDERON (Inbetriebnahme 1954)

WOLPRYLA (Inbetriebnahme 1960)

GRISUTEN (Inbetriebnahme 1961)

Schwefelsäure (Inbetriebnahme 1917, später mehrmals modernisiert)

Magnetbandkassettenherstellung (Inbetriebbnahme 1975)

Die Alcor Chemie Schweiz überhahm von 1992 bis Ende 1993 das gesamte Werk. In dieser Zeit kam es zur Besetzung des Werkes durch die Belegschaft und der Gewerkschaft, um eine Schließung abzuwenden.

Im Jahr 1993 kam es zur Weiterführung des Werkes durch einen Zwischeninvestor mit der Orientierung auf Ansiedlung verschiedener Branchen auf dem Industrie- und Gewerbegelände.

1996 Acrylfaserproduktion WOLPRYLA 65 wird zunächst eingestellt

1996 Das spanische Unternehmen LA SEDA übernimmt die Zellulose-Kunstseidenproduktion

1998 TOLARAM übernimmt die MFAG. WOLPRYLA - Produktion neu angefahren.

1999 Grundsteinlegung für die Polyamid 2000 Teppichrecyclinganlage.

2000 Das "Aus" für die WOLPRYLA - Produktion. Abriss der Altanlagen. La Seda beendet Unternehmensführung in Premnitz. Polyamid 2000 Anlage startet Probebetrieb.

2001 GRISUTEN 72 wird MF GmbH. Insolvenz der Polyesterproduktion.

2002 Rampf Bau GmbH erwirbt Wasserturmgrundstück (Firmensitz). Novoktan GmbH Döberitz stellt Produktion ein. Erschließungsstraße II freigegeben. Fa. Gläser und Daun übernehmen Polyester-Anlage. Insolvenz der Prefil GmbH.

2003 Betriebsbesetzung der Prefil GmbH endet erfolglos. Pretex übernimmt Zettelanlage des Viskose-Betriebes. Insolvenz der Polyamid 2000.

2004 Verkauf der Polyamid 2000 Anlage. Der Energieversorgunger Premnitz (EnVP) ist neuer Eigentümer des einstigen Teppichrecyclingwerkes Polyamid 2000.

Grosse Teile des Areals fanden keine grosse Zukunft mehr und stehen heute zum Teil leer und sind dem Zerfall ausgesetzt.


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