Saturday, 23 September 2017

Osram Höfe

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Die Enstehung der Bergmann-Werke steht in engem Zusammenhang mit der Ausbildung des Edisonschen Systems der elektrischen Glühlichtbeleuchtung. Einer der Mitarbeiter Edisons und 15 Jahr lang sein Teilhaber war Sigmund Bergmann. Die gemeinsame Firma S. Bergmann & Co. In New York präsentiert bereits 1881 ihre Produkte auf der Weltausstellung in Paris, bevor sie dann 1891 eine offene Handelsgesellschaft in Berlin gründete. Schon zwei Jahre später in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, lag das Hauptarbeitsgebiet anfangs in der Herstellung von Isolier-Leitungsrohren und Spezial - Installations - Artikeln für elektrische Anlagen. Mit dem Erlöschen der ursprünglichen Patente mußte das Unternehmen sein Produktionsangebot erheblich erweitern, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben. Neben Installationsmaterialien wie Schaltern, Sicherungen, Glühlampenfassungen etc. wurden auch Dynamos und Elektromotoren sowie elektrische Steuervorrichtungen, schließlich ab 1904 Glühlampen und die "Bergmann-Metallfadenlampe" hergestellt. Zum großen Firmenareal an der See-, Oudenarder-, Groninger- und Liebenwalderstraße kam bereits 1907 eine weitere große Niederlassung mit ca. 76.000 qm in Berlin-Rosenthal hinzu.

(aus : Berlin und seine Bauten, Teil IX, Berlin 1971, S. 54, 95)

Heute sind die OsramHöfe einer der begehrtesten Gewerbestandorte im Wedding. Gemäß der Marktbedingungen sind die Flächen gut vermietet und das in einer ausgesprochen heterogenen Gewerbestruktur mit ca. 60 Firmen bzw. Einrichtungen, 3000 Menschen aus Einzelhandel, Dienstleistung, Handwerk, Wissenschaft und Forschung.

Quelle: Osram Höfe / Wiki